Mein Weg
Die Frage „Wie möchte ich eigentlich leben?" habe ich mir früher selten gestellt. Ich hatte Antworten. Auf Fragen, die andere stellten. Auf Aufgaben, die zu erledigen waren. Auf Ziele, die erreicht werden mussten. Auf Verantwortung, die getragen werden wollte.
Ich funktionierte gut darin. So gut, dass ich es zu lange für ein gelungenes Leben hielt.
Eine schwere Erkrankung hat mir diese Frage zurückgegeben. Nicht als Bedrohung. Eher als Einladung, leiser zu werden. Sie hat mir die eigene Endlichkeit vor Augen geführt. Und damit auch die Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die nicht warten dürfen.
Eines davon war eine Reise ans Nordkap. Ich hatte sie lange auf meiner Liste, immer wieder verschoben und dem Dringlichen untergeordnet, wie so vieles im Leben. Im Sommer 2025 war der Zeitpunkt gekommen. Gemeinsam mit meiner Frau und unserem Sohn bin ich mit dem Camper losgefahren.
Es war vor allem Familienzeit: unterwegs sein, draussen sein, reden, schweigen, staunen. Und zugleich wurde diese Reise für mich zu einem Symbol. Etwas auf den Weg bringen. Schauen, wohin nicht nur die Strasse führt, sondern auch der eigene Weg.
Die schier endlosen Weiten des Nordens, die Ruhe und vor allem die Zeit haben etwas in mir in Bewegung gebracht. Vieles, was ich lange aufgeschoben hatte, fand auf dieser Reise endlich seinen Platz. So gesehen war der Aufbruch nicht nur ein geografischer. Manchmal trägt man die Antwort schon im eigenen Namen.
Eine dieser aufgeschobenen Sachen war auch dieses Journal. Die Idee dazu hatte ich schon vor der Reise. Sie war immer wieder den dringenden Dingen gewichen, bis sie fast verschwand. Auf der Reise habe ich sie wieder hervorgeholt und mir versprochen, sie endlich zu Ende zu bringen.
Daraus ist über die folgenden Monate dieses Journal entstanden. Nicht als Methode. Nicht als System. Sondern als Werkzeug für persönliche Entwicklung.
Es schafft Raum für ehrliche Reflexion, für mehr Klarheit und für Richtungsziele, die zu einem selbst passen. Es unterstützt dabei, die eigenen Motive besser zu verstehen, Werte bewusster wahrzunehmen, innere Muster zu erkennen und den nächsten Schritt nicht aus Druck, sondern aus innerer Orientierung zu gestalten.
Was ich beruflich tue
Seit über 27 Jahren begleite ich Menschen in Unternehmen als Trainer, Facilitator und Coach. Ich arbeite mit Verkaufsteams, Führungskräften und ganzen Organisationen.
Mein Auftrag ist über all die Jahre derselbe geblieben: Menschen zu inspirieren, ihre Potenziale zu entfalten.
Viele meiner Kunden beauftragen mich seit mehr als zehn Jahren regelmässig wieder. Vermutlich, weil es mir gelingt, vorhandene Potenziale sichtbar und wirksam zu machen. Damit Menschen ihre persönlichen Stärken erkennen, nutzen und die PS auf die Strasse bringen, die auch ihr Unternehmen voranbringen.
Das, was ich in meiner Arbeit täglich begleite, und das, was ich auf meinem eigenen Weg gelernt habe, liegen näher beieinander, als ich lange dachte. Beides handelt davon, sich selbst besser zu verstehen, die eigenen Potenziale bewusster wahrzunehmen und Entwicklung so zu gestalten, dass sie stimmig, tragfähig und wirksam wird.
Mehr zu meiner Arbeit als Trainer und Coach finden Sie auf www.bruch-partner.com.
Fachlich
Zertifizierter ID37 Master, SCIL Master, Lehrtrainer für gehirngerechtes Lernen, LuxxProfile Master, ReissProfil Master.
Dozent am MMI Marketing Management Institut Bern.
Gründer und Inhaber der bruch & partner GmbH mit Sitz in Golaten, Schweiz.
Arbeitssprachen: Deutsch und Schweizerdeutsch
Werner Bruch
Trainer, Facilitator, Coach, Autor